WTA-Turnier in Moskau (30. September bis 6. Oktober 2002)
Anna Kournikova mit Fussverletzung vorzeitig out
Das WTA-Turnier von Moskau ist für Anna Kournikova frühzeitig zu Ende gegangen. Mit grosser Wahrscheinlichkeit kann Kournikova in diesem Jahr überhaupt keine Turniere mehr bestreiten. Die Russin verletzte sich am Mittwochabend während dem Doppelmatch, den sie mit Meghann Shaughnessy (USA) gegen Jelena Dokic (Jug) und Nadja Petrova (Russ) bestritt, am linken Fuss. Kournikova/Shaughnessy verloren in diesem Doppel den ersten Satz 4:6, gewannen den zweiten 6:1, ehe Kournikova verletzungsbedingt aufgab. Anna Kournikova erklärte anschliessend auch Forfait für das Zweitrunden-Spiel im Einzel vom Donnerstagnachmittag gegen ihre Landsfrau Nadja Petrova, die Bezwingerin von Martina Hingis in der Startrunde. Bei der Verletzung handelt es sich möglicherweise um einen Ermüdungsbruch. Bereits im Jahr 2001 hatte Kournikova einen Ermüdungsbruch erlitten, was zur Folge hatte, dass sie nahezu ein halbes Jahr ausfiel. In dieser Saison hätte Anna Kournikova noch in Filderstadt (7. bis 13. Oktober), Kloten (14. bis 20. Oktober) und Luxemburg (21. bis 27. Oktober) an den Start gehen sollen.
Der Start zum Turnier in Moskau war Anna Kournikova resultatmässig nicht schlecht gelungen. Sie besiegte am Dienstag die Schweizerin Marie-Gaïané Mikaelian (WTA 50) in zwei Sätzen. Mikaelian leistete sich nach drei starken Qualifikationsspielen gegen Kournikova vor allem von der Grundlinie aus zu viele Fehler. 4:6, 3:6 unterlag die 18-jährige gebürtige Armenierin der Russin. «Kournikova hat nicht gewonnen, sondern ich habe den Match vergeben», sagte Mikaelian und haderte auch mit Linienrichterentscheiden. «Mehrere Male wurden Linienbälle aus gegeben.»